Ausstellungen


WTC 2004


Für Kinder




Prachtvoll blühende Orchideen im World Trade Center Bremen.

Bremens Bürgermeister Dr. Henning Scherf eröffnete eine traumhafte Ausstellung.

Vielerorts sieht man heutzutage blühende Orchideen, aber ebenso oft hört man leider: „Mit Orchideen habe ich einfach kein Glück“. Mit Orchideen verbinden die meisten Menschen tropische Paradiese, Regenwald und ferne Länder. Auch herrscht vielfach die Meinung, Orchideen ließen sich nur in aufwändigen Gewächshäusern kultivieren. Dies galt vielleicht vor 100 Jahren oder früher, aber heute können Orchideen ein genauso reizvolles Hobby sein wie vieles Andere auch.
Orchideen gelten als heikle Pflanzen. Dies ist aber überhaupt nicht richtig! Sicher gibt es Naturarten mit sehr komplizierten Ansprüchen, aber um diese geht es an dieser Stelle nicht. Seit vielen Jahren werden von Züchtern und Gärtnern ständig neue Kreuzungen geschaffen, die ihre ursprünglichen Eltern in der Blütenpracht weit übertreffen. Gleichzeitig haben sie die Schwierigkeiten der Kultur abgelegt, so dass sie heute wie normale Zimmerpflanzen gepflegt werden können. Einige grundlegende Punkte sollten aber unbedingt Beachtung finden.
„Aha“ werden Sie sagen, also doch!
Sicher, aber das ist nicht viel verlangt. Ihr Wellensittich, Ihre Zierfische oder Ihre Dahlien im Garten verlangen ja auch die Beachtung einiger Grundregeln, sonst werden sie krank oder gehen ein. Diese Grundregeln für Orchideen sind einfach zu erläutern und ebenso einfach einzuhalten. Fast alle Orchideen (es gibt Ausnahmen) lassen sich eher wie ein Kaktus kultivieren. Das heißt, die meisten Exemplare werden schlicht weg ertränkt. Unter normalen Zimmerbedingungen, nicht viel über 25 Grad Celsius, brauchen Orchideen viel weniger Wasser als oft gegeben wird. Also: Nicht zu viel giessen! Wenn die ursprünglichen Natureltern einer Phalaenopsis nach nur vier Monaten Trockenzeit ohne Wasser schon am Ende wären, hätte es sie nie gegeben!
Wissen sie, wie alt Orchideen werden können? Sie können sich Jahrzehntelang an immer neuen Blüten erfreuen, denn diese Pflanzen haben von sich aus kaum ein biologisches Endalter.
Jedoch gibt es auch seltene, teure oder gar preisgekrönte Exemplare von Orchideen. Diese werden nicht oft gezeigt, doch auf der Bremer Orchideenausstellung herrschte reichlich Gelegenheit, sich daran zu erfreuen. Bald 15 Gärtner und Züchter aus Deutschland zeigten ihre schönsten Exemplare vom 13. bis 15. Februar 2004 im World Trade Center, Birkenstraße/Ecke Hillmannstraße und liessen sie bewerten. Gleichzeit wurden ausgesuchte Planzen zum Kauf angeboten.
Die Organisatoren der Ausstellung, die Gruppe Bremen-Weser/Ems der Deutschen Orchideengesellschaft, gaben an allen drei Tagen Informationen und Pflegeanleitungen. Mehrmals täglich fand eine Umpflanzdemonstration statt.
Diese Ausstellung war sicherlich einen Besuch wert, insbesondere um in der kalten Winterzeit einen Hauch von Tropenfrühling zu verspüren.


   


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